Nach 60 hart umkämpften Spielminuten teilen sich die Damen der HSG Strohgäu und der HSG Leinfelden-Echterdingen die Punkte. Die Entäuschung in den Gesichtern der Gastgeberinnen wichen schnell der Freude über einen gewonnenen Punkt gegen den aktuell Drittplatzierten der Baden-Württemberg Oberliga.

Über die gesamte erste Spielhälfte wirkten die Gästespielerinnen etwas sicherer und Durchsetzungsstärker als die Strohgäuerinnen. Mit zu vielen technischen Fehlern machte man es der HSG Leinfelden-Echterdingen einfach, immer wieder eine knappe Führung herauszuspielen. Nach 15 Spielminuten hatten sich die Gäste beim Spielstand von 7:10 bereits eine 3-Tore-Führung herausgespielt. Im Gegensatz zu den letzten Begegnungen der HSG ließen sich die Schützlinge von Trainer Stefan Hirschmann dadurch aber nicht weiter verunsichern, sondern kämpften sich Tor um Tor wieder heran. Alexa Buck war es, die für die Gastgeberinnen in der 26. Spielminute den Ausgleich zum 15:15 markierte. Beim Pausenpfiff lag Leinfelden-Echterdingen mit 16:17 Toren knapp in Front.

Auch in der zweiten Spielhälfte gelang es keinem der Teams sich entscheidend abzusetzen. Dennoch hatte man bis zur 50. Spielminute immer das Gefühl Leinfelden-Echterdingen hätte die Nase ein wenig weiter vorn. Ausgerechnet eine doppelte Zeitstrafe gegen die Strohgäuerinnen schien die Wende zu gunsten der Gastgeberinnen einzuleiten. In der 52. Spielminute brachte Carina Kalmbach ihr Team erstmals mit 26:25 Toren in Führung. Bis zwei Minuten vor Spielende ging ein munterer Schlagabtausch weiter, ehe Jenny Holthausen und Carina Kalmbach ihr Team mit 30:28 Toren vermeintlich auf die Siegerstraße brachten. Nach einer Auszeit der HSG Leinfelden-Echterdingen verkürzte Elena Oeder zum 30:29. Die Schlussphase der Partie war an Spannung kaum zu überbieten. Ein überhastetes Kreisanspiel der Strohgäuerinnen brachte die gegnerische Mannschaft nochmals in Ballbesitz. Beim anschließenden Tempogegenstoß wurde Jenny Holthausen für ein Faulspiel disqualifiziert und der HSG Leinfelden-Echterdingen ein 7-Meter zugesprochen. Diesen verwandelte Anke Gehrke mit ihrem insgesamt 12. Treffer souverän zum 30:30 Endstand. In den verbleibenden 13 Spielsekunden konnten die Gastgeberinnen keine Resultatsverbesserung mehr erzielen.

Die enttäuschten Gesichter, nach einer gefühlten Niederlage, wichen nach und nach der Freude über ein tolles Handballspiel und einer alles in allem gerechten Punkteteilung.

Gleich am kommenden Wochenende sehen sich die HSG-Damen dem nächsten Schwergewicht der Liga gegenüber. Mit 13:5 Punkte belegt die HSG St.Leon/Reilingen momentan den zweiten Tabellenplatz hinter dem TSV Wolfschlugen.

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Berg- und Talfahrt bei den BWOL-Damen geht weiter

Nach wie vor fehlt es den Strohgäuerinnen an der notwendigen Konstanz um sich einen Platz im Mittelfeld zu sichern. Einer souveränen Heimvorstellung gegen den SV Allensbach folgt eine mindestens ebenso ernüchternde Auswärtsniederlage gegen den stark aufspielenden Aufsteiger TV Nußloch.

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