SV Kornwestheim 3 – Männer 1 | 33:30 (11:15)

SV Kornwestheim 3 – Männer 1 | 33:30 (11:15)

Spielt den selben Song nochmal! – Alles klar, den selben Song, und los!

Musikempfehlung für diesen Beitrag: Die Cantina Band – Der selbe Song

Zwischen den M1 und Kornwestheim gibt es durchaus einige Verbindungen. Coach Reiner Havenith war dort mal Trainer (man munkelt sogar halbwegs erfolgreich), Heiko hat einst beim SVK gespielt, was ganz arg putzige Mannschaftsfotos belegen, Chris wohnt sogar in K-Town und hat hier den Softcore-Streifen „Die Nachbarin von gegenüber, die nicht weiß, wie Vorhänge funktionieren“ gedreht, und Sascha weiß mittlerweile immerhin, das Kornwestheim und Korntal zwei verschiedene Orte sind. Mehr nützliche Insiderinfos kann man eigentlich gar nicht haben, perfekte Voraussetzungen fürs Spiel gegen den Lurch.

Zu Spielbeginn war die HSG zwar wie schon gegen Marbach nicht unbedingt perfekt, aber immerhin besser als die Hausherren unterwegs. Heiko Günther hielt gegen seine alten Sandkastenfreunde überragend, während im Angriff vor allem Max Bauer mit revolutionären Ideen glänzte, insbesondere die, auch mal aus mehr als neun Metern abzuladen. Der Rest der Mannschaft wusste bis dato nicht mal, das so etwas überhaupt erlaubt ist.

Nach dem drölfundzwünfzigsten Rückraumtor bekam Max schließlich seinen persönlichen Bewacher zugeteilt. Auch dies war offenbar ein Kniff, den sonst keiner im HSG-Trikot je zu gesicht bekommen hatte. Aus Verwirrung und Empörung über diese unsoziale Ausgrenzung entschied sich der Rest der Mannschaft, den Spielbetrieb aus Solidarität ebenfalls einzustellen. Wie schon letzte Woche schrumpfte die Führung, wie schon letzte Woche blieb zur Pause aber immernoch eine passable Führung.

Und wie schon letzte Woche sorgte das Spiel der HSG im zweiten Durchgang dafür, dass man plötzlich den schönen Vorsprung verspielt hatte, und auch danach nicht mehr in die Spur fand. Wiederholung führt zu Legitimierung, hat zumindest mal ein sehr kluger, gewitzer, gutaussehender und erfolgreicher Texter in seiner letzten Spielbericht letzte Woche geschrieben. Die M1 haben sich das offenbar zu Herzen genommen, den im Endeffekt lieferten sie eine perfekte Kopie des Marbach-Spiels ab. Folgerichtig setzte es nach 60 Minuten auch die vierte Niederlage in Folge, drei davon gegen Teams, die sich ebenfalls im Tabellenkeller wiederfinden. Am kommenden Samstag ist dann mit Ludwigsburg einer der großen Aufstiegsfavoriten in Schwieberdingen zu Gast. Kann nur gut werden.

Bluten schon die Ohren nach der ewig gleichen Leier:
Tor: Heiko Günther, Sascha Rollinger
Feld: Christopher Bühler, Kevin Baumert, Max Bauer (9/2), Nils Schäufelin (2), Marc Maier (3), Fabian Schäfer (2), Marco Weber (3), Patrick Kern (3), Sergio Santos Caballero (2), Tobias Gröner (3), Sebastian Zink (3)
Auf der Bank: Reiner Havenith

HSG Strohgäu
HSG Strohgäu

Die Handballabteilungen der GSV Hemmingen und des TSV Schwieberdingen bilden seit der Saison 2014/2015 für den gesamten Spielbetrieb eine Spielgemeinschaft unter dem Namen: HSG Strohgäu

Nach zwei Probeläufen und etlicher Gesprächsrunden haben sich die Verantwortlichen der Abteilungen dazu entschlossen die Spielgemeinschaft auf den gesamten Spielbetrieb auszudehnen.

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