Männer 1 – CVJM Möglingen | 26:26 (12:12)

Männer 1 – CVJM Möglingen | 26:26 (12:12)

 

Als wären sie nie weg gewesen 2 – jetzt noch nie weggewesener

Musikempfehlung für diesen Beitrag: Eminem – Without Me

Der bis dato letzte Spielbericht der M1 endete mit den Worten „Machen jetzt erstmal wieder sieben Monate Pause“. Haha, witzig. Tatsächlich sind seitdem gute elf Monate ins Land gezogen. Immerhin, es gibt Leute, die noch länger warten mussten: Sascha Rollinger kam zum ersten Mal seit exakt 1009 Tagen wieder in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Ein Wunder, dass er überhaupt noch sein Trikot gefunden hat. Da kann man über die kurze Hose schon mal hinwegsehen. Dazu präsentierten sich im olympiaverdächtigen Kader viele alte und ein neues Gesicht – Neuzugang Max Bauer vom SV Magstadt kam zu seinem ersten offiziellen Einsatz im modischen grünen Shirt. Demgegenüber fehlten auf dem Spielberichtsbogen Marc und Micha Maier (Ersterer wurde noch von Papa über die Schinkenstraße geschleift, Letzterer nach zu viel Schleiferei krank), Moritz Bausch (als geschäftliche Seminarveranstaltung getarntes Firmenbesäufnis), Christopher Bühler (dreht gerade einen Musical-Film über krebskranke Rentiere in Murmansk) und Jonas Braiger (gönnt sich zusätzlich zu seiner Langzeitverletzung jetzt auch noch eine Kurzzeitverletzung, um die Krankenhausbonuskarte vollzumachen). Trotz der Ausfälle verblieb ein schlagkräftiges Tredezett (Latein für „Gruppe an Personen, die zusammen ein Tredezett bilden“) für die Auftaktpartie gegen den CVJM Möglingen. Da der Berichtschreiber angewiesen wurde, keine Bibelwitze zu machen, wird auf den Gegner allerdings nicht näher eingegangen.

Stattdessen direkt ins Spiel, bei dem die erste Halbzeit allerdings ebenfalls  wenig Beschreibenswertes mit sich brachte. Im Angriff versuchten sich Rückraum und Kreisläufer am Toreschießen, während die Außenspieler es sich mit Campingstuhl, Snackpaket und der neuesten Ausgabe der Rätsel-Illu in ihrem Eck bequem machen konnten. So gesehen also alles wie immer – schön, wenn es noch Konstanten im Leben gibt. Ebenso durchschnittlich dementsprechend auch der Halbzeitstand (12:12).

Nach Wiederanpfiff änderte sich daran zunächst wenig, durch einem 4:0-Lauf konnte die HSG dann aber zum ersten Mal nach der Pause deutlicher in Führung gehen (22:18). Würde dann nur helfen, diese Führung auch zu halten, anstatt die Gäste direkt wieder aufschließen zu lassen, aber sei’s drum, bleibt das ganze wenigstens spannend. Entsprechend intensiv daher auch die Schlussphase: Fünf Zeitstrafen verteilten die Unparteiischen in den letzten zehn Minuten. Eine dieser fünf war gleichzeitig auch die Dritte für Patrick Kern, der seinen Titel als Zeitstrafenkönig auch eine Liga höher zurückerobern will. (Er beteuert hochheiligst, dass er zumindest bei einer der Zeitstrafen gar nichts gemacht hat. Der Berichtschreiber glaubt ihm das nicht.) Auch in der Schlussphase hielt sich die HSG über weite Strecken immer wieder vorne, konnte am Ende allerdings in doppelter Unterzahl und mit elf Sekunden auf der Uhr allerdings nicht mehr den entscheidenden Siegtreffer erzwingen. Somit holt sich die Mannschaft zum Saisonauftakt immerhin einen Punkt, auch wenn hier wohl mehr drin gewesen wäre.

Am kommenden Sonntag geht es für die HSG zum ersten Auswärtsspiel der Runde nach Bietigheim – gesetzt dem Falle, dass wir jetzt nicht wieder ein Jahr Pause haben.

Haben endlich mal wieder ihre verkalkten Körper bewegt:
Tor: Heiko Günther, Sascha Rollinger
Feld: Marco Goll, Kevin Baumert, Max Bauer (6/5), Nils Schäufelin (5), Jonas Stöckl, Fabian Schäfer (3) Marco Weber (2), Patrick Kern (3), Sergio Santos Caballero (3), Tobias Gröner (1), Sebastian Zink (3)
Auf der Bank: Reiner Havenith

HSG Strohgäu
HSG Strohgäu

Die Handballabteilungen der GSV Hemmingen und des TSV Schwieberdingen bilden seit der Saison 2014/2015 für den gesamten Spielbetrieb eine Spielgemeinschaft unter dem Namen: HSG Strohgäu

Nach zwei Probeläufen und etlicher Gesprächsrunden haben sich die Verantwortlichen der Abteilungen dazu entschlossen die Spielgemeinschaft auf den gesamten Spielbetrieb auszudehnen.

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